Die Top10 der Verhaltensregeln als startendes Elternteil

Man kennt die her­kömm­li­chen Probleme mit Listen: Die Einordnung ist frag­lich so wie das, was da auf­ge­lis­tet wird. Aber zur Anregung ma­chen wir das doch mal so:

  1. Behalten Sie Ruhe 
    Egal ob in frü­hes­ten Babytagen oder spä­ter, wenn die Kinder pro­tes­tie­ren: Behalten Sie Ruhe oder ver­su­chen Sie zu­min­dest, Ruhe aus­zu­strah­len. Ein sol­ches Verhalten strahlt sich auf die Kinder aus, ver­hin­dert noch chao­ti­sche­re Situationen und das al­les be­ru­higt am Ende auch Sie selbst.
  2. Singen Sie
    Ab den frü­hes­ten Kindheitstagen heißt es: Das Baby will un­ter­hal­ten wer­den. Singen Sie ihm wie­der­holt ein­gän­gi­ge Lieder vor, ru­hig öf­ter als sie zu­nächst mei­nen. Man ist er­staunt, wie schnell die Kleinen ih­re Lieblingslieder wie­der er­ken­nen, wert­schät­zen und be­ru­higt wer­den kön­nen. Ob das un­ge­mein ge­ra­de oder er­staun­lich schief ist, ver­steht ihr Kind erst spä­ter, al­so kei­ne Sorge! Nach ei­ni­ger Singsangzeit am Abend ge­hen Sie in ei­nen Flüsterton über, ver­lang­sa­men Sie das Singtempo, das regt manch­mal Kinder zum schnel­le­ren Einschlafen an.
  3. Probieren Sie es mit Humor
    Sie kön­nen früh ein­fach so tun, als ver­stün­de Sie ihr Baby. Ordnen Sie die Situationen mit ih­rem Kind ein­fach in kom­plett an­de­re Alltagssituationen ein und un­ter­hal­ten Sie sich doch ein­fach selbst auf die­se Art und Weise. Das lo­ckert den Umgang mit dem Kind auf, der an­sons­ten mit­un­ter zu lang­wei­lig wird.
  4. Lassen Sie den Clown raus
    Ich fin­de die Redewendung von ei­nem Clown, den man ma­chen müs­se, gar nicht so pas­send. Aber zur Animierung der Kurzen ge­hört auch das Grimassenziehen, das Erschreckt-Tun, das Komische-Laute ma­chen. Es gibt tat­säch­lich Eltern, de­nen das zu pein­lich ist. Dem Kind ge­gen­über ist aber nichts pein­lich und es kann ei­nem ein­fach egal sein, wer das sonst noch mit­be­kommt.
  5. Vergleichen Sie sich nicht mit an­de­ren
    Kinder ent­wi­ckeln sich frei nach Schnautze. Daher ist es sehr un­wahr­schein­lich, dass Sie mal auf ein an­de­res Kind tref­fen, das zeit­gleich die glei­chen Entwicklungsschritte macht. Wenn ihr Kind al­so spä­ter zu krab­beln an­fängt, dann ist das ein­fach so. Kein Grund zur Sorge, aber auch kei­ner ent­täuscht zu sein.
  6. Vorsicht mit Interpretationen
    Eben weil sich Kinder frei nach Schnautze ent­wick­len sind Interpretationen, was die Entwicklung des Verhaltens be­trifft ziem­lich schwie­rig und schnell falsch. Legen Sie sich al­so nicht un­be­dingt auf ir­gend­ei­ne Interpretation fest.
  7. Bauen Sie nicht auf die Interpretation an­de­rer Eltern
    Meist ist es näm­lich so, dass auch de­ren Interpretation zu kurz greift und an sich ein­fach an de­ren Kindern ori­en­tiert. Das wird noch ir­ri­tie­ren­der, wenn die Kinder schon ei­ni­ges äl­ter sind als die­je­ni­gen, die ge­ra­de ge­deu­tet wer­den. Je in­ten­si­ver an­de­re al­ler­dings ver­su­chen, ei­ne be­stimm­te Problematik zu ver­ste­hen, des­to eher kann es sein, dass sie et­was Sinnvolles sa­gen. Andererseits kann es ner­vig sein, wenn an­de­re mit Plattitüden da­her kom­men, die ei­nem schon hin­läng­lich be­kannt sind.
  8. Kriegen Sie den Allerwertesten hoch
    Natürlich hat man nicht im­mer Bock, bei Wind und Wetter nach drau­ßen zu ge­hen oder auf mat­schi­gen Spielplätze Nachmittage zu ver­brin­gen. Aber stel­len Sie sich ein­fach mal die Frage, ob ih­rem Kind so­was in der Art ge­ra­de Spaß ma­chen wür­de und ob es heu­te noch so ei­ne Bespaßung braucht. Manchmal hilft das, dem ei­ge­nen Schweinehund nicht nach­zu­ge­ben.
  9. Belügen Sie sich nichts selbst 
    Es gibt sehr vie­le Tests zu Babynahrung, -klei­dung und sons­ti­gem Gedöhns. Will man dar­aus Erkenntnisse ge­win­nen, muss man sich schon mal hin­set­zen und vie­les durch­le­sen. Will man sein Kind gut mit Nahrung ver­sor­gen, kommt man nicht um­hin, selbst mal was zu ko­chen und muss her­aus­fin­den, was man wie macht, da­mit es auch das Kind isst. Belügen Sie sich da­bei aber nicht selbst, in­dem Sie sa­gen, Sie igno­rie­ren al­le Expertisen, weil man an­sons­ten nichts mehr kau­fen kön­ne. Das ist in­halt­lich schlicht Unsinn. Man kann sehr vie­les kau­fen, dass man gu­ten Gewissens dem Kind gibt.
  10. Genießen Sie die Zeit
    Man muss kei­nen Eltern er­zäh­len, dass der Schlaf zu kurz kommt und die ei­ge­ne Bespaßung. Nehmen Sie sich den­noch ak­tiv hin und wie­der die Zeit, sich am Erreichten zu er­freu­en.

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